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Gepäckwagen Gattung Pw4 Pr 16

Von 1910 bis 1922 wurden von den Preußischen Staatseisenbahnen insgesamt 330 Gepäckwagen eiserner Bauart beschafft. Ein großer Teil der Wagen wurde von der Reichsbahn übernommen und später innerhalb der Gattung Pw4 Pr 16 geführt.

Aufgrund der hohen Stückzahl waren sie über das gesamte Reichsgebiet verteilt und waren auch in Sachsen heimisch. Sie dominierten bis zur Lieferung der Einheitsgepäckwagen Ende der zwanziger Jahre das Bild der Eil- und D-Züge. Bis in die 30er-Jahre war es Vorschrift, dass zwischen Zuglokomotive und besetzten Reisezugwagen einen Schutzwagen einzustellen ist. Dies konnte ein unbesetzter Reisezugwagen, oder typischerweise ein Gepäckwagen sein.

Unter den Pw4 Pr 16 befanden sich sogar zwei Fahrzeuge in Rheingoldlackierung – die Gepäckwagen mit den Nummern 107 976 und 107 986.

Ein großer Teil der Pw4 Pr 16 wurde in Görlitz hergestellt. Auch unser Wagen 50 50 92-25 413-3 entstand an der Neiße und ist somit eigentlich „ein Sachse“. Seine letzten Einsätze hatte der Wagen bei der Deutschen Reichsbahn im GEX-Verkehr. Dabei wurden u.a. Postrollcontainer befördert.

Neben unserem Exemplar Dü 50 50 92-25 413-3 sind beim VVM in Aumühle der Pw4 Pr 16 "108 968", bei der DGEG in Bochum der Pw4 Pr 16 "Frankfurt 4038" und in Heilbronn der hölzerne Pw4 Pr 04 "Posen 3415" erhalten.

Übrigens gibt es von unserem Pw4 Pr 16 ein H0-Modell von BRAWA.

 

Unser Pw4 Pr 16 in IllmenauUnser Pw4 Pr 16 in Illmenau